LIEBlinge


 

Feines&Schönes Humorvolles&Ernstes Rundes&Eckiges
Liebes&Böses Nettes&Lustiges Hohes&Flaches Wildes&Zahmes Schnelles&Langsames VonHier&VonDort Kleines&Großes
 

…all das und noch viel meeeeeeehr.

 

 

 

 


 

LIEBlinge von Ulrike Herberg:

 

Steven Levitsky/Daniel Ziblatt
Wie Demokratien sterben

DVA Verlag € 22,00

 

Seit Ende des kalten Krieges sterben Demokratien meist auf subtile Art, nämlich an der Wahlurne. Viele Regierungschefs werden gewählt und fangen dann an demokratische Institutionen zu bekämpfen mit Hilfe von rechtsstaatlichen Mitteln. Das sind schleichende Prozesse, die Bürger oft nicht bemerken.                                          Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten – sie zeigt, wie anfällig selbst eine so alte Demokratie wie die der Vereinigten Staaten ist. Trumps Machtantritt ist der Ausgangspunkt für dieses Buch, das die beiden Harvard-Professoren für Regierungslehre geschrieben haben. Sie analysieren präzise, wie Demokratien in Diktaturen abgleiten quer durch Epochen und Weltreligionen von Hitler + Mussolini  bis hin zu den Autokraten unserer Zeit.                                                                  Das Spannende: Autokratische Herrscher agieren überall auf der Welt nach dem gleichen Muster um Demokratien in autoritäre Regime zu verwandeln. Die Autoren identifizieren 4 Merkmale an denen man antidemokratische Tendenzen erkennen könnte.  Das Buch bietet keine einfachen Lösungen. Ist aber ein Plädoyer dafür, die Demokratie vor ihren Totengräbern zu schützen.

 

 

Ulrike Herberg empfiehlt:

  • Leinsee

    Reinecke, Anne

    Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemac... mehr

    Buch

    inkl. MwSt.
    zzgl. Versandkosten

    EUR 24,00

    sofort lieferbar

    inkl. MwSt.

Ulrike Herberg empfiehlt:

Anne Reinecke
Leinsee

Diogenes Verlag € 24,00

 

Im Mittelpunkt des Romans steht Karl (Mitte 20), Sohn eines legendären Künstlerehepaares, das über die nationalen Grenzen sehr bekannt ist. Mit 10 Jahren kommt er unter anderem Namen in ein Eliteinternat. Karls Eltern waren sich selbst genug, ihre innige Zweisamkeit und ihre künstlerische Symbiose ließen keinen Platz für ein Kind. Auch während der Schulferien war er eher ein ungeliebter Gast, der die Abläufe störte. So wandte er sich nach dem Internat völlig von den Eltern ab. Inzwischen hat Karl sich selbst einen Namen als Künstler gemacht, als ihn die Nachricht erreicht, dass seine Mutter an einer lebensbedrohlichen Krankheit leidet und sein Vater Suizid begangen hat.                                                                                                    Karl kehrt nach Leinsee zurück - doch diese furchtbaren Schicksalsschläge werfen ihn persönlich so zurück, dass er eigentlich noch mal neu Erwachsenwerden muss. Das macht er parallel mit Tanja (8 Jahre), die er im elterlichen Garten kennenlernt.          Leinsee ist ein ganz besonderer Roman, ein Künstlerroman, ein Buch über eine fast gescheiterte Existenz, eine tragische Familiengeschichte und eine sensible, zarte Liebesgeschichte. Die Autorin findet einen leichten, schwebenden Stil, der vieles nur andeutet und zwischen den Zeilen lesen lässt.                                                                                             Immer wieder durchbrochen von lustigen und skurrilen Begebenheiten und Überraschungen, die zum komischen Kontrapunkt werden. Ein überraschender Debütroman von einer Autorin, die ihren eigenen Stil gefunden hat.

Ulrike Herberg empfiehlt:

 

Die geliehene Schuld

Winter, Claire

Die geliehene Schuld

bis 17:15 Uhr bestellt - abholbereit am nächsten Werktag

In den Warenkorb

Erscheinungsjahr : 2018

EUR 22,00inkl. MwSt.
 

 

Ulrike Herberg empfiehlt:
Claire Winter
Die geliehene Schuld
Diana Verlag  € 22,00 und 
Wolfgang Brenner                                                                        Zwischen Ende und Anfang                                                    dtv € 24,00

Berlin 1949: Die Nachwirkungen des 2. Weltkrieges sind noch allgegenwärtig. Viele Städte liegen in Trümmern, in Nürnberg laufen die Kriegsverbrecherprozesse und der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab. Und zu diesen Flüchtlingen gehören auch immer wieder ehemalige Nazis, die sich der Justiz entziehen. Gleichzeitig versuchen die Menschen in Deutschland, einen Neuanfang zu schaffen.                                          In Bonn entsteht ein erster parlamentarischer Rat, der das neue Grundgesetz erarbeiten soll.
 Anhand der fiktiven Schicksale von vier jungen Menschen nimmt uns die Autorin mit in diese Zeit und erzählt spannend und emotional zugleich deren Leben im Nachkriegsdeutschland.
 Jonathan ist junger Journalist und kommt mit seinen Recherchen ehemaligen Nazigrößen zu nahe. Kurz darauf kommt er bei einem angeblichen Unfall ums Leben. Seine Kollegin und beste Freundin Vera übernimmt seine Recherche und findet heraus, dass Jonathan engen Kontakt zu Marie, einer jungen Sekretärin aus dem Stab rund um Konrad Adenauer hatte. Marie wiederum freundet sich mit der jungen Jüdin Lina an, die ihre Familie in den Konzentrationslagern verloren hat.                                                                        Und offenbar war Maries Familie mindestens indirekt am Tode dieser und vieler weiterer Menschen beteiligt. 
In diesem Roman werden gekonnt Fiktion und detailgenau recherchierte Geschichte rund um die Nazizeit, in der viele ehemalige Nazis nach einigen Jahren wieder in hohen Positionen der neuen BRD aufgetaucht sind, verwoben.
 Da mich dieser Roman sehr bewegt hat und meine Eltern diese Zeit als Heranwachsende durchlebt haben, wollte ich mehr über die Zeitgeschichte, Politik und Alltagsleben dieser Jahre erfahren. Genau die Informationen bietet das Sachbuch von Wolfgang Brenner „Zwischen Ende und Anfang“ bei dtv.                         Der Autor beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Wie haben sich die Menschen in dem Chaos ernährt? Wie gingen sie mit ihrer Schuld um? Wie gestalteten die Besatzer diesen Sieg?

 

 

 

Ulrike Herberg empfiehlt:
Jörg Bernardy
Philosophische Gedankensprünge
Beltz Verlag  € 16,95

„Denk selbst“ – Jörg Bernardy lädt junge Menschen(und auch nicht mehr so junge!) zum Philosophieren ein.                                                                                           Als Einführung schreibt er: „Denk Dein eigenes Leben!“                               Beginnend mit dem Ich bewegt sich dieses Buch über die Natur, Tiere und die Mitmenschen bis zum Sinn des Lebens. Im Mittelpunkt steht fast immer der Mensch in seiner Beziehung zu sich und anderen, ganz egal, ob es um Freundschaft, Liebe, Sprache, Gesellschaft oder Medien geht. Die großen Fragen des Lebens werden dabei in konkrete Alltagssituationen geholt und deine eigene Erfahrung hilft dir, den Antworten näher zu kommen. Um zu verstehen was Gerechtigkeit ist, forschen wir beispielsweise im Familienalltag nach. Er warnt aber auch: „Selbstdenken ist ein Prozess, den man nicht mehr rückgängig machen kann. Wer sich selbst hinterfragt und verändert, der kann auch ein Stück weit die Welt verändern!“                                                                                 Für Menschen ab 14-99Jahre

 

Ulrike Herberg empfiehlt:

„Denk selbst“ – Jörg Bernardy lädt junge Menschen(und auch nicht mehr so junge!) zum Philosophieren ein.         Als Einführung schreibt er: „Denk Dein eigenes Leben!“  Beginnend mit dem Ich bewegt sich dieses Buch über die Natur, Tiere und die Mitmenschen bis zum Sinn des Lebens. Im Mittelpunkt steht fast immer der Mensch in seiner Beziehung zu sich und anderen, ganz egal, ob es um Freundschaft, Liebe, Sprache, Gesellschaft oder Medien geht. Die großen Fragen des Lebens werden dabei in konkrete Alltagssituationen geholt und deine eigene Erfahrung hilft dir, den Antworten näher zu kommen. Um zu verstehen was Gerechtigkeit ist, forschen wir beispielsweise im Familienalltag nach. Er warnt aber auch: „Selbstdenken ist ein Prozess, den man nicht mehr rückgängig machen kann. Wer sich selbst hinterfragt und verändert, der kann auch ein Stück weit die Welt verändern!“       Für Menschen ab 14-99Jahre

 

 

  • Olga

    Schlink, Bernhard

    Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft,... mehr

    Buch

    inkl. MwSt.
    zzgl. Versandkosten

    EUR 24,00

    sofort lieferbar

    inkl. MwSt.

 

Bernhard Schlink
Olga

Diogenes Verlag € 24,00

 

„Sie macht keine Mühe, am liebsten steht sie und schaut.“ Dies ist der erste Satz von Bernhard Schlinks neuestem Werk „Olga“. Eindrucksvoll, oder?                                       So beschreibt Olgas Mutter ihre Tochter der Nachbarin, die sich tagsüber um das kleine Mädchen kümmert. Olga wird im ausgehenden 19Jhdt. geboren. Ihre Eltern sind einfache, schwer arbeitende Leute, die Familie lebt in einfachsten Verhältnissen. Sie wird früh Waise und wächst dann bei ihrer gefühlskalten Großmutter auf. Während dieser Zeit lernt sie ihre spätere große Liebe Herbert kennen. Im Gegensatz zu ihr wächst er in wohlhabenden Verhältnissen auf, merkt jedoch schnell, dass ihm die Welt, in die er hineingeboren wurde zu eng ist. Er ist ein Gedankenflieger, ihn drängt es hinaus in die Welt. Olga dagegen hat festen Boden unter den Füßen. Mit großem Fleiß, schafft sie es ihr Ziel, zu erreichen und wird Lehrerin. Es gibt ihr die Möglichkeit ein unabhängiges Leben zu führen.                                                                    Eingebettet in die großen Etappen der Weltgeschichte (3 Kaiserjahr, Aufstand der Herero, 1. u. 2. Weltkrieg usw.) begleiten wir als Leser das standhafte Leben Olgas. Schlink hat seinen Roman in drei Teile gegliedert: Der erste wird von einem allwissenden Erzähler übernommen, der zweite von einem Mann, für den Olga in der Kindheit eine wichtige Bezugsperson war. Der dritte Teil Olgas Briefe an ihren Geliebten, ist der persönlichste Teil! Hier lässt Olga den Leser in ihre Seele blicken: hier lernt man ihre Hoffnungen, Sehnsüchte, Erwartungen aber auch ihre Sorgen, Wut und Verzweiflung kennen.

 

'Das wunderbarste Wörterbuch der Welt!

Wussten Sie, dass die Finnen einen Ausdruck für die Entfernung haben,die ein Rentier bequem zurücklegen kann, bevor es eine Pause braucht? Oder dass es im brasilianischen Portugiesisch ein Wort gibt, welches das Streichen durch das Haar eines geliebten Menschen beschreibt?

In diesem charmant illustrierten Buch finden Sie Wörter, die Sie noch nicht kennen, aber dringend brauchen: Vokabeln aus aller Welt, die viel über die Kultur ihrer Sprecher erzählen – ein herrliches Sammelsurium unübersetzbarer Begriffe und sprachlicher Spezialitäten.'

 

'Der Auslöser diesen Roman zu schreiben, war für die norwegische Autorin Maja Lunde der Dokumentarfilm „More than honey“ – ein Film über das Bienensterben. Ihr war klar, dass sie ein Buch über die Wichtigkeit der Bienen schreiben muss. Der Roman verwebt die Schicksale dreier Familien in unterschiedlichen Zeiten und auf unterschiedlichen Kontinenten.

Maja Lunde blickt zurück auf die Anfänge der modernen Imkerei im 19. Jahrhundert in England, sie fragt sich, wie es sich für einen Imker anfühlt, der seine Bienenvölker verliert(2007, USA) und sie schaut in die Zukunft(2096) nach China, in der es keine Bienen mehr gibt und die Menschen die Bestäubung der Pflanzen und Bäume übernehmen. Das Leben der drei Familien hängt direkt vom Schicksal der Bienen ab und leider läuft auch zwischen den Generationen einiges schief.

Mir ist dieses Buch wahrlich unter die Haut gegangen –
es hat mich fasziniert und schockiert und viele Fragen aufgeworfen!'

 

 

 

Vor Kurzem erreichte uns im Buchladen ein knallgrün-weißes schmales Taschenbuch. Es lag ein Schreiben vom Verleger des Kölner Kiepenheuer & Witsch Verlages Helge Malchow bei und beim Überfliegen des Textes fiel mir sein letzter Satz 'Wir müssen alle runter vom Sofa!' ins Auge und machte mich neugierig.

Es geht um Folgendes:
Malchow schreibt in seinem Brief:'Wir leben in turbulenten Zeiten. Politische Vorgänge in anderen europäischen Ländern und sogar in den USA gehen uns unmittelbar an. Viele sind besorgt, dass demokratische Gewissheiten und grundlegende Freiheiten und Rechte in Gefahr sind.'

Genau hier setzt das Buch 'Zehn Regeln für Demokratie-Retter' an:
Jürgen Wiebicke, Kölner Philosoph und Journalist, gibt uns 10 kluge und auch umsetzbare Regeln an die Hand. Es sind Regeln, die uns Mut machen, Fragen zu stellen, miteinander zu kommunizieren und sich einzumischen.

z. B. Regel 1: Liebe deine Stadt
Wir sollten alles tun, damit man sich im öffentlichen Raum wohlfühlt und sich gerne dort aufhält.

z.B. Regel 5 : Verliere nicht den Kontakt zu Menschen, die nicht deiner Meinung sind
Zuhören, Respektieren und sachliches Argumentieren anstelle von emotionalen Parolen.

Also, um mit Helge Malchows Worten zu sprechen: Runter vom Sofa!